Freitag, 15. Juni 2018

heureka ModGen: Tipps für den Einstieg


Um eure ersten Erfahrungen mit ModGen zu verbessern und so erfolgreich wie möglich zu gestalten, haben wir euch ein paar Einstiegstipps und nützliche Ressourcen zusammengefasst.


1. ModGen User Guide und Demo-Modelle
Das Installationsverzeichnis von heureka ModGen beinhaltet Dokumente und Modelle, welche euch einen einfachen und schnellen Einstieg in das Produkt gewährleisten sollen. Normalerweise befinden sich diese unter dem folgenden Pfad:

C:\Program Files (x86)\erwin\heureka\ModGen
 
Der endgültige Pfad ist abhängig davon, wo ModGen installiert wurde.

Im Unterverzeichnis „Documents“ befindet sich unser User Guide welcher aktuell in deutscher sowie englischer Sprache zur Verfügung steht. Dieser enthält Beschreibungen zu den grundlegenden Konzepten, Einstellungsmöglichkeiten von ModGen, sowie ein Tutorial für die ersten Generierungsschritte. Die passenden Modelle dazu befinden sich im Unterverzeichnis „Tutorial“.

Wir empfehlen, zunächst einen Blick in den User Guide zu werfen bevor heureka ModGen getestet wird. Vor allem das Durchspielen des Tutorials vermittelt einen guten Einblick, wie das Add-In funktioniert.

Inhalt des ModGen User Guides

2. Vorbereitung des Datenmodells
Um die Analyse von ModGen zu steuern, ist es notwendig, sowohl Quell- als auch Zielmodell mit spezifischen UDPs (User Defined Properties) zu versorgen. Das kann durchaus lästig sein, vor allem dann, wenn mehrere Modelle für die Generierung vorbereit werden sollen.

Aus diesem Grund liefern wir mit der Installation von ModGen ein weiteres, kostenfreies Plug-In welches Modelle mit nur wenigen Klicks automatisch für die Verwendung vorbereitet. Der „Modgen UDP Creator“ ist ebenfalls unter Tools -> Add-Ins in der erwin DM Toolbar zu finden.

Wurden die benötigten UDPs den Modellen hinzugefügt, ist nur noch ein weiterer Schritt für eine erfolgreiche Generierung notwendig: Nämlich das Identifizieren von Data Vault – Tabellentypen innerhalb des Quellmodells.

Eine genaue Beschreibung aller verwendeten/angelegten UDPs sowie deren Funktion sind im User Guide beschrieben.



3. Identifizieren von Datavault-Objekttypen
Nachdem wir unsere Modelle im ersten Schritt vorbereitet haben, gilt es nun, jeder Spalte im Quellmodell (oder zumindest jenen Spalten, welche für die Generierung berücksichtigt werden sollen), einen Datavault-Objekttyp zuzuweisen.

Um die Analyse zu steuern bedient sich ModGen des UDP „MODGEN_COLUMN_TYPE“ welches dem Quellmodell auf Spaltenebene hinzugefügt wurde. Es empfiehlt sich für das Anlegen der UDPs den Modgen UDP Creator zu verwenden, hinterlegt dieser zugleich eine Liste aller zulässigen Werte.

So identifiziert als Beispiel der Wert „BKEY“ eine Spalte, aus welcher ModGen im Zielmodell einen Hub sowie den dazugehörigen „Business Key“ generiert. Der Wert „CONT“ wiederum, erzeugt Satelliten und befüllt diese mit den beschreibenden Attributen eines Business Keys. Eine Liste der zulässigen Werte und der Objekte, die daraus generiert werden, ist im User Guide hinterlegt.

Für eine schnelle Befüllung der UDPs empfehlen wir die Verwendung des „Bulk Editors“, ein mitgeliefertes Feature des erwin Data Modelers welches die Massenbearbeitung von Modellobjekten erlaubt. Zu finden ist dieses etwas versteckte Werkzeug unter:

View – Windows – Bulk Editor Pane in der erwin DM Toolbar.
Der Bulk Editor in erwin



Wir hoffen diese kleine Zusammenfassung hilft dabei, ModGen verstehen und erleichtert den Einstieg in unser Produkt.  Natürlich steht unser Support für weitere Fragen zur Bedienung von ModGen zur Verfügung. Wenden Sie sich hierfür einfach an support@heureka.com.
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