Freitag, 28. Dezember 2012

Handy Screens oder das Kamerabild eines Smartphones zusammen mit der Helix Technologie streamen

In letzter Zeit wurde die Nachfrage immer höher das Kamerabild oder den Displayinhalt eines mobilen Geräts, wie z.B. eines iOS-, Android-, Windows Phone- oder Blackberry-Geräts zu Streamen.

Zusammen mit speziellen Apps, wie z.B. Mobiola, Reflection App oder IP Webcam lässt sich dies ganz einfach verwirklichen.

Diese Apps wandeln Ihr SmartPhone oder Tablet-PC zu einer IP Kamera um. Mit entsprechenden Treibern kann der Helix Producer, der Sofware Encoder von RealNetworks, dieses Signal abgreifen und dem Helix Universal Media Server zur Verfügung stellen.

Anhand der unten gezeigten Screenshots können Sie sehen wie sowas aussehen kann. Als Capture Device wird hier das Kamerabild alias "IP Camera" zur Verfügung gestellt.


Das Bild einer Smartphonekamera wird im RealNetworks Helix Producer encodiert.Das Bild einer Smartphonekamera durch den RealNetworks Helix Universal Media Server gestreamt.

Freitag, 23. November 2012

Deutsche Modeling User Group (DMUG) ins Leben gerufen!


Das Gründertreffen der ERwin Usergroup fand am 29. Oktober 2012 im Mannheimer Rosengarten im Rahmen der CA Expo statt. Nach der offiziellen Begrüßung durch Andreas Lappano, Director Channel Sales D-A-CH bei CA Technologies, startete Michael Wycisk mit einer ausführlichen Vorstellung der einzelnen Teilnehmer in Bezug auf die eigenen Erfahrungen mit Datenmodellierung sowie Wünsche und Erwartungen von Produkt und Usergroup.

Als Donna Burbank, Senior Advisor Product Marketing, CA Technologies, Ihre Präsentation und die Demo mit den Neuigkeiten in ERwin r9 startete, lauschten wir alle ganz gespannt und bemühten uns, viele Fragen zu stellen, um eins der wenigen ERwin T-Shirts zu ergattern!

Beim Mittagssnack wurden weitere Details ausgetauscht und das Kennenlernen vertieft und danach ging es produktiv weiter mit der von Stefan Kausch moderierten Diskussionsrunde, welcher gleich zu Beginn einen zum Nachdenken anregenden Spruch in die Runde gab:

»Die Menschen sind sehr aufgeschlossen für neue Dinge - solange sie nur den Alten gleichen.«
(Charles F. Kettering)

Vielfältige Themen wurden erörtert, die den ERwin Anwendern wichtig sind. Zum Beispiel Erfahrungen bei Update und Migration von r7.x auf r.8x, Zentrale Organisation der Modellierung vs. dezentrale Modellierung,  Deployment von Teilmodellen ins Gesamtmodell,  Verknüpfung mit Quellsystemen, Abbildung von Data Sources,  Verwendung eines Unternehmensglossars im BI Kontext,  Logische Modellierung mit ADAP, uvm.

Die von 16 Teilnehmern erarbeitete Liste geht an Donna Burbank und somit direkt an das ERwin Development Team in USA weiter.

Nach einer Kaffeepause mit leckerem Kuchen konnten wir gestärkt zur Wahl des Präsidenten foranschreiten. Der Verantwortliche wurde schnell und unkompliziert ermittelt und somit beglückwünschen wir Herrn Christoph Klein von der Firma ITergo ganz herzlich als Präsident der Deutschen Modeling User Group und wünschen ihm viel Spaß und Freude mit seinem neuen Amt!

Neue Mitglieder und Interessierte sind herzlich willkommen zum nächsten DMUG Treffen am 2. Dienstag nach der Karnevalzeit, genau gesagt am  Dienstag, 26. Februar 2013. Der Ort und die Agenda werden noch bekannt gegeben.

Dienstag, 6. November 2012

Webtrends iPad App

"Webtrends Today"

Webtrends hat die neue, kostenlos verfügbare App für das iPad vorgestellt: "Webtrends Today" gibt auf einen Blick Informationen zu relevanten Marketing-Daten, ergänzt um Trend-Daten zu Webseiten, Facebook, Twitter und Youtube.
Die App richtet sich vor allem an Kunden, die bereits das führende Webanalyse-Tool einsetzen.
Die Nutzung von "Webtrends Today" ist simpel: einfach die App aus dem App Store installieren, Benutzerdaten für Facebook, Twitter und Youtube eingeben, und schon werden die relevanten Daten aus diesen Quellen iPad-optimiert und ansprechend dargestellt.
Die aktuellen und Trend-Daten können einfach im Unternehmen geteilt werden, um so einen leichten Zugang zu den gewonnenen Erkenntnissen zu liefern.

Zeitgleich mit dieser App wird das neue Webtrends Mobile-Hybrid SDK vorgestellt. Hiermit lassen sich ein präzises Usertracking genauso umsetzen wie die Erkennung zusammenhängender Besuche und die Darstellung des Besucherstroms zwischen der mobilen App und der Unternehmenswebseite.

Die App bietet die folgenden Ansichten:
  • Zusammenfassung: Konsolidierte und Trend-Infos zu den eingerichteten Plattformen
  • Facebook Ansicht: Informationen zu den Facebook-Fanpages, Übersicht zu Likes und Unterhaltungen, Auswirkungen Ihrer Social Media Aktivitäten, demographische Informationen und mehr.
  • Twitter Ansicht: Darstellung von Informationen aus Klout, Anzahl der Follower und Retweets.
  • Webtrends Ansicht: Die wichtigsten und aktuellsten Informationen direkt aus Webtrends Analytics.
  • Youtube Ansicht: Hat es das letzte Video zum "Viral" gebracht?
Für jedes Youtube-Video, als auch für den kompletten Kanal, werden Informationen wie die Anzahl der Ansichten gezeigt, die Videos lassen sich direkt in der App sortieren und Abspielen.
Darüber hinaus wird zum Beispiel die Anzahl der eigenen Tweets dargestellt.

Konsolidierte und Trend-Infos zu den eingerichteten Plattformen in der Webtrends App
Informationen zu den Facebook-Fanpages, Übersicht zu Likes und Unterhaltungen, Auswirkungen Ihrer Social Media Aktivitäten, demographische Informationen und mehr.
Darstellung von Informationen aus Klout, Anzahl der Follower und Retweets.Hat es das letzte Video zum "Viral" gebracht?

Donnerstag, 18. Oktober 2012

ERwin Data Modeler Concurrent Licensing / Fehlermeldung: Your license does not permit connection to this mart

Beim Concurrent Licensing und der Verwendung des ERwin Model Marts kann es beim Umstieg vom herkömmlichen Lizenzmodell zu Inkonsistenzen zwischen den verwendeten Lizenzen kommen.

Das Problem ist dabei häufig ein fehlerhafter Eintrag in der Lizenzdatei. Wenn Sie die .lic-Datei, die Ihnen beim Kauf der Lizenz zugesendet wurde, mit der .lic-Datei Ihrer alten, lokalen Lizenz vergleichen, wird es dort höchstwahrscheinlich Unterschiede bei den Einträgen geben, die Sie unter sn="<Ihr Firmenname>" finden.

Sollte dies der Fall sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Support und beantragen eine neue Lizenz, die mit dem Eintrag Ihrer alten Lizenz übereinstimmt. Idealerweise senden Sie gleich ihre ursprüngliche Lizenz mit, damit der Eintrag 1:1 in die korrigierte Version übernommen werden kann.

Wenn Sie die neue Lizenzdatei erhalten haben, muss diese noch im ERwin License Administrator importiert werden. Das Ersetzen der alten Lizenz funktioniert analog zum Importieren einer neuen Lizenz.
(siehe: ERwin Lizenzserver für Concurrent Licensing installieren und einrichten ab Punkt 10).

Sollte das Überschreiben der alten Lizenz nicht zum gewünschten Erfolg führen, wurde der alte Eintrag nicht korrekt überschrieben. Um sicherzustellen, dass auch die neue Lizenz verwendet wird, empfiehlt es sich dann, die Einträge im ERwin License Administratior manuell zu löschen.

Sie finden diese unter 'Vendor Daemon Configuration'. Dort klicken Sie auf die bestehende Lizenz und löschen unter 'License File or Directory' alle Einträge.

Danach löschen Sie noch die alten Lizenzdateien. Der Pfad für diese Dateien hängt von Ihrer Installation und Ihrem Betriebssystem ab. Unter Windows 7/64bit wäre der Standardpfad zum Beispiel:
C:\Program Files (x86)\CA\CA ERwin DM License Administrator\licenses\erwinmod
Wiederholen Sie nun den Import der neuen Lizenzdatei.

Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr Heureka-Team!

Mittwoch, 19. September 2012

ERwin Lizenzserver für Concurrent Licensing installieren und einrichten

Seit Version 8.2 unterstützt der ERwin Data Modeler Concurrent Licensing. Das heißt, dass ein Lizenzserver eine bestimmte Anzahl von Lizenzen verwaltet, die von beliebig vielen Usern genutzt werden können. Die einzige Einschränkung ist die maximale Anzahl von zeitgleichen Zugriffen auf die Lizenzen auf die Menge der gekauften Lizenzen. Die Lizenzen sind bei diesem Lizenzierungsmodell also nicht mehr an eine bestimmte Maschine gebunden, sondern flexibel nutzbar.

Nachfolgend eine kurze Anleitung zur Installation und Einrichtung des Lizenzservers.

  1. Starten Sie den Installer (beispielsweise: CAEDMLS8201.exe) auf dem Rechner, der als Server genutzt werden soll
  2. Starten Sie die Anwendung 'Create License Server' unter: 'Alle Programme - CA - ERwin - ERwin License Administrator' als Administrator (Rechtsklick auf die Anwendung und 'Als Administrator ausführen' auswählen). Der Ort kann entsprechend Ihrer Installation abweichend sein.
  3. Unter den Diensten (Ausführen oder Windows-R -> 'services.msc' eingeben) sollte nun der Dienst 'CA ERwin DM License Administrator' ohne Status auftauchen.

    Windows-Dienste

  4. Nun die Anwendung 'Start License Server' ebenfalls als Administrator ausführen, der Status sollte danach auf 'Gestartet' stehen
  5. Starten Sie als nächstes die Administrationsoberfläche. Dazu können Sie entweder folgende Adresse in Ihren Web-Browser eingeben:
    http://localhost:18089/
    oder auf das neu angelegte Desktop-Icon klicken:


  6. Wählen Sie oben rechts den Punkt 'Administration'


  7. Melden Sie sich mit dem Default-User an:
    Benutzer: admin
    Kennwort: admin
  8. Ändern Sie bei der Aufforderung Ihr Kennwort und beachten Sie bitte, dass es keine Möglichkeit gibt, das Kennwort zurückzusetzen, außer einer Neuinstallation des Lizenzservers
  9. Wählen Sie nun links unten den Reiter 'Vender Daemon Configuration'

  10. Wählen Sie dort 'Import License'

    Lizenz-Import starten
  11. Im anschließenden Dialog können Sie Ihre Lizenzdatei auswählen. Setzen Sie dazu immer das Häkchen bei 'Overwrite License On License Server' um Konflikte mit eventuell vorhandenen alten Lizenzen zu vermeiden.

    Import-Dialog
  12. Nachdem Sie Ihre Lizenzen hochgeladen haben, muss der Lizenzserver neu gestartet werden. Dazu können Sie entweder den Server über die Oberfläche mit 'Stop Server' unter 'Server Configuration' anhalten und den Dienst mit der Anwendung 'Start License Server' neu starten oder alternativ in den Windows-Diensten direkt neu starten.
  13. Es kann sein, dass Sie Ihre Windows Firwewall für den Lizenzserver freischalten müssen. Wenden Sie sich hierzu bitte an Ihren Netzwerkadministrator
  14. Um ERwin auf das Concurrent Licensing umzustellen, starten Sie ERwin zunächst wie gewohnt mit einer lokalen Lizenz
  15. Unter Help->Licensing tragen Sie als nächstes den Pfad zu Ihrem Lizenzserver eintragen. Beispielsweise: 27000@<LIZENZSERVER> ersetzen Sie dazu <LIZENZSERVER> mit Ihrem tatsächlichen Servernamen

    Lizenzierungseinstellungen in  ERwin
  16. Starten Sie ERwin neu und wählen Sie im Lizenzdialog die Option 'Acquire Current Use Workgroup Edition license' aus

    Lizenzierungsdialog
  17. Sollte dieser Dialog beim Neustart nicht erscheinen, haben Sie vermutlich die Option 'Do not show this dialog again (always use Local license)' ausgewählt. Um ihn wieder anzeigen zu lassen, klicken Sie unter Tools->Options... im Reiter 'General' auf 'Reset all Messages' und starten Sie ERwin noch mal neu.

    Nachrichten zurücksetzen
  18. Nun sollte ERwin für Concurrent Licensing eingerichtet sein.
Viel Spaß und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr Heureka-Team!

Mittwoch, 29. August 2012

Webtrends: Domänenwechsel

Zugegeben - Sie haben Recht, ein Domänenwechsel ist nun wirklich etwas außergewöhnliches. Allerdings, wenn er einmal nötig ist, wird guter Rat schnell teuer.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Domäne wechseln möchten und Webtrends weiterhin funktionieren soll:
  1. Ändern Sie die SQL Authentifizierung auf Domain und SQL Authentifkation. Falls dies bereits nicht mehr funktioniert, ändern Sie die Authentifizierung in der Registry
  2. Berechtigungen Sie einen neuen SQL Benutzer mit db_owner und sysadmin Berechtigungen
  3. Sichern Sie die Datenbanken
  4. Wechseln Sie in die neue Domäne, legen Sie einen Webtrends-Benutzer an, vergeben Sie die gleichen Berechtigungen wie bei der Installation
  5. Alle Webtrends-Dienste mit den neuen Berechtigungen starten
  6. Bearbeiten Sie den IIS und ändern Sie den Benutzer des Application Pools
  7. Aktualisieren Sie ggf. den UNC-Share für den neuen Benutzer

Dies ist bei allen Webtrends-Servern notwendig. Der SDC Application Pool läuft mit lokalen Rechten, dort muss nur der UNC-Share der Logfiles angepasst werden.

Freitag, 25. Mai 2012

Tagbuilder v10

Im März 2012 wurde die neue Version 4.0 vom Tagbuilder veröffentlicht

Auf der Startseite kann man zwischen V9 und V10 wählen. Version wirbt mit schnelleren Ladezeiten, Plugins und einer Heatmap. Allerdings benötigen Sie dafür den SmartSource Data Collector Version 9.2.1

Das Heatmap Javascript Plugin sammelt Informationen über die Position der Maus bei Mausklicks. Webtrends Analytics 10 erzeugt aus diesen Informationen ein grafisches Overlay. Es wird also vermutlich die Funktion von SmartView ersetzen und hoffentlich von allen Browsern unterstützt.

Die V10 Oberfläche hat folgende Änderungen:

  • Wenn Sie das fertige Script erzeugen, wird der Verzeichnisnamen für das Script nun berücksichtigt.
  • Das Eingabefeld "Track these domains as on-site" ist nun vorbefüllt anhand der Information im Feld "The site domain you want to track".
  • Das Feld für die DCS-ID ist mit einem Beispiel vorbefüllt.
  • Automatisch können nun auch Downloads von rar und gzip-Dateien getrackt werden.
  • Rechts- und Linksklicks werden nun gleichbehandelt und die Option "Do not include right-clicks" entfällt.

Das Tag (also die Javascript-Datei und das HTML-Beispiel) wurde wie folgt verändert:

  • Das Javascript wurde komplett neu entwickelt. Es arbeitet nun asynchron, kann durch Plugins erweitert werden. Es unterstützt CSS3 Maus Events. Das Script gibt es jeweils komprimiert als "minimized"-Version und für mobile Geräte. 
  • Das 3rd party Cookie unterstützt nun "disablecookie".
  • Das 1st party Cookie unterstützt nun "cookieexpires".
  • Die veraltete Funktion "getYear()" im Date-Objekt wurde entfernt.

Weitere Details stellen wir Ihnen in diesem Blog demnächst vor. 

Freitag, 13. April 2012

Webtrends: Analysis Throttling & Table Sizes (I)

Webtrends hat viele Einstellungen, die man normalerweise selten anschaut geschweige denn verändert. Zwei davon sind eindeutig das Analysis Throttling und die Table Sizes. In diesem Teil 1 geht es um das Analysis Throttling.

Analysis Throttling

Das Analysis Throttling bestimmt, wie viele Daten auf einmal analysiert werden. Man kann dies einmal global unter Web Analysis -> Options -> Analysis einstellen oder für jedes Profil individuell. Die Option "Analyze all available log data" bedeutet, Webtrends versucht alle vorhandenen Daten für dieses Profil in einem Durchlauf zu analysieren. Bei größeren Profilen ist dies wegen der Menge an Logfiles allerdings nicht möglich. Hier muss ein Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Arbeitsspeicher gefunden werden.

Webtrends lädt zunächst die bereits analysierten Daten (gezippt in einer sog. FasTrends Datenbank), betrachtet dann die vorhandenen Logdateien und analysiert die Daten. Sofern mehr Daten zu analysieren sind als im Analysis Throttling eingestellt, fängt Webtrends mit den Daten an. Sobald das Analysis Throttling greift, stoppt Webtrends an dieser Stelle, erstelle die täglichen/wöchentlichen/monatlichen Reports, speichert sie in der FastTrends Datenbank und sichert sie wieder auf dem Webtrends Server. Mit der Option "Rerun analysis immediately after maximum amount of data is analyzed" wird Webtrends dann sofort wieder die Analyse für dieses Profile starten, bis keine neuen Logdateien mehr vorhanden sind. Jeder dieser Durchläufe (Fastrends zum Analysieren kopieren, FastTrends entpacken, Daten analysieren, FastTrends schreiben, komprimieren und auf dem Webtrends-Server speichern) benötigt also mehr Zeit. Generell gilt, um so größer die Menge an Daten ist, um so schneller kann Webtrends das Profil analysieren.

Details zu den Datenmengen finden Sie im jeweilig Profile Log. In Extremfällen könnte es sogar sein, das 10 Minuten zu viel sind:
xxyyzz123 parsing complete: 14497 records processed.
 Processing records from Tue Feb 28 04:31:19 2012 to Tue Feb 28 04:41:18 2012.
In diesem Fall war allerdings das Profile defekt. Eine Kopie von dem Profile konnte alle vorhandenen Daten (ca. 15 Monate) in einem Lauf analysieren.

Mit der folgenden Zusatzinformation
Max memory usage (physical/virtual): accumulation: 548 / 781 MB, merge: 2075 / 2232 MB, report gen: 2954 / 3128 MB.
sieht man den tatsächlichen Bedarf an Arbeitsspeicher. Mögliche Fehlermeldungen können sein:
Die zusätzliche Option "Stopping at Midnight" ist dann sehr nützlich, wenn das Logfile nicht um Punkt Mitternacht rotiert sondern wenige Daten im neuen Tag enthält. So werden die Daten für den Folgetag nur analysiert, wenn sie mehr als xx Minuten enthalten.

Anhand der Meldungen im Statuslog (Wichtig: Immer den Sub-Task betrachten!) können folgende Ursachen identifiziert werden:
  • Could not connect to FTP - der Webtrends Dienst kann die in der Datasource definierten FTP Zugänge nicht verwenden. Überprüfen Sie den FTP-Server, den Benutzernamen und das Passwort
  • Invalid Log file path or log file - Sofern Sie per UNC Verzeichnis auf das Logfile zugreifen, überprüfen Sie die Berechtigungen. Idealerweise melden Sie sich mit den Webtrends-Daten am Webtrends-Server an und versuchen den Zugriff. Bei einer FTP Verbindung überprüfen Sie den angegebenen Pfad auf dem FTP-Server. Zusätzlich  überprüfen Sie bitte die Syntax bei dem angegebenen Pfad. Die Logdateien dürfen außerdem nicht exklusiv gesperrt sein. Es wird entweder ein Dateiname oder ein Wildcard in Form von *.* benötigt
  • no log files found for datasource - neben der eben genannten Option können Sie bei FTP zusätzlich den Menüpunkt Webtrends -> Analysis -> Options den Service Account überprüfen
  • could not parse log file / invalid log file format - Sofern das Log Format unterstützt wird, überprüfen Sie die Logdateien auf Syntaxfehler
  • Die Logdateien sind in einem Zip-Archiv - Webtrends hat keinen freien Speicher beim Entpacken der Zip-Datei. Die Option "compressiondir" in der Datei  \Webtrends\storage\config\wtm_wtx\wtm_wtx.ini kann eine alternative Partition vorgeben.
  • Mehr als ca. 1.200 Dateien im Ordner. 
  • Analysis Throttling
  • Fehlerhafte Webtrends Installation
  • GeoTrends ist aktiviert, allerdings nicht installiert bzw. der Dienst nicht gestartet
  • Fehler in der Webtrends Datenbank (entweder mySQL oder Microsoft SQL)

Freitag, 10. Februar 2012

Geotrends 2012

Im Januar 2012 wurde eine neue Version von Geotrends veröffentlicht. Sie erweitert vor allem bei Kunden mit dem Visitor Data Mart die Regionen. Alle Kunden, die die Version 9.2a oder 9.2b verwenden, können die Geotrends.dat Datei herunterladen und für die Analyse verwenden.

http://webtrends.cnc.net/GeoTrends/Download/GeoTrends.8.201201.dat

  1. Beenden Sie alle Webtrends – Scheduler Agent & Geotrends Server.
  2. Benennen Sie \Webtrends\modules\geotrends\geotrends.dat in geotrends.old und kopieren Sie die neue geotrends-Datei dort hin.
  3. Starten Sie die beiden Dienste Webtrends – Scheduler Agent & Geotrends Server wieder.
Weitere Informationen finden Sie in der Webtrends Knowledge Base.