Mittwoch, 27. November 2013

Rückblick zum 3. Treffen der DMUG – Deutsche Modeling User Group

Am 06.11.2013 fand das 3. Treffen der DMUG (Deutsche Modeling User Group) statt. Ort der Veranstaltung waren die CA Geschäftsräume in Düsseldorf.
 
Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Präsidenten Christoph Klein wurde die Agenda vorgestellt. Inhaltlich standen dieses Mal das Thema Upgrade auf r8 und r9 und die neuen Funktionen von ERwin r9.5 im Mittelpunkt.
Migration von ERwin r7/r8 auf r9 mit Schwerpunkt auf
  • Aufbau neue Mart-Infrastruktur
  • Migration des Mart
  • Nutzung neuer Mart-Funktionen
Anhand einer Live Demo zeigte Stefan Kausch in seinem Vortrag die bisherige und zukünftige Architektur von ERwin mit den Schwerpunkten auf Lizenz- und Mart-Server. Dabei ging er auf bisherige Schwierigkeiten und Probleme wie die Migration berechtigter User und deren Lösung ein.
Webcasts zu diesem Thema sind ebenfalls im heureka Youtube Kanal zu finden.
Das Thema wurde mit verschiedenen Berichten der Teilnehmer aus den einzelnen Migrationsprojekten abgerundet.
ERwin Plug-Ins
Die Teilnehmer bekamen einen Überblick über mögliche Plug-Ins, die zur Unterstützung der Arbeit mit ERwin über die API eingebunden werden können. Beispiele für Plug-Ins sind der heureka Data-Browser oder ein Wizard zur Erstellung von Wiederholgruppen bzw. zur zeitgleichen Anlage von mehreren Linked Objects in einem Arbeitsschritt.
Ausblick ERwin – Webcast/Telko mit Neil Buchwalter
Neil Buchwalter von CA Florida gab innerhalb eines Webcasts mit Live Demo einen Überblick über die zukünftige Entwicklung von ERwin mit Fokus auf Release 9.5.

Freitag, 11. Oktober 2013

Das bessere Mailing versenden

Möglicherweise geht es Ihnen manchmal wie mir: Sie haben unterschiedliche Ideen zu Inhalt, Gestaltung oder Betreffzeile eines Mailings - und können sich nur schwer entscheiden, welche Variante  die objektiv bessere ist.

Mit Inxmail Professional habe ich eine einfache Möglichkeit, mir wenigstens diese Entscheidungen abnehmen zu lassen:
  • was ist der beste Zeitpunkt für den Versand?
  • welche Betreffzeile spricht meinen Empfänger am besten an?
  • welche Bilder soll ich verwenden?
  • welcher Text kommt am besten an?
Das Plugin für den Split Test ist nicht vorinstalliert, Sie erhalten es über die Inxmail Community.

Zuerst wird ein neuer A/B Test angelegt. Beachten Sie, dass Sie hier nur Mailings auswählen können, die den Freigabeprozess bereits durchlaufen haben.

Anlegen eines neuen AB-Tests mit dem Assistenten in Inxmail Professional.
Wie Sie sehen, können Sie hier definieren welches Element des Mailings Sie testen bzw. optimieren möchten. Anfangs ist es am sinnvollsten, erstmal mit zwei Testgruppen zu beginnen. Wie Sie im Screenshot sehen, werden in diesem Fall jeweils 5% der Empfängerliste als Testgruppe verwendet. Die die verbleibenden 90% erhalten später das Mailing, welches im Test besser abgeschnitten hat.
Ich habe mich für dieses Beispiel für den Test der Betreffzeile entschieden:



Im nächsten Schritt lege ich fest, dass ich die Ergebnisse vor dem Versand an die komplette Liste überprüfen möchte. Will ich das nicht, übernimmt Inxmail den Versand automatisch.



Zuletzt lege ich fest, wann der Test stattfinden soll:


Wie Sie sehen, ist die Einrichtung eines Tests sogar noch einfacher als das Erstellen der Mailings. Hier noch die anderen Testoptionen:



Wenn der Test durchgeführt wurde, können Sie anhand der Resultate sofort zur Tat schreiten, und den Gewinner auf die Reise schicken. 


Sie haben Fragen zu Inxmail Professional allgemein oder zu speziellen Themen? Schreiben Sie mir: andre.klug@heureka.com

Montag, 23. September 2013

Mailings richtig auswerten in Inxmail Professional

Zu den typischen Kennzahlen für die Auswertung einer E-Mail gehören die Öffnungsrate und Klicks auf Links innerhalb der Mail. Mit fortschrittlichen Tools wie Inxmail Professional erfahren Sie darüber hinaus auch noch, wie viele Empfänger Ihrer Liste Sie erreicht haben (Bounce-Rate), wie viele Abmeldungen mit direktem Bezug zum Mailing es gab, und zu welchem Zeitpunkt nach dem Versand die meisten Empfängerreaktionen erfolgten.

Aussagekräftig werden diese Zahlen vor allem im direkten Vergleich mit früheren Mailings zu vergleichbaren Themen. Dabei sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass andere Zielgruppen zumeist auch andere Reaktionen zeigen, weil sie an anderen Themen interessiert sind.

Um die Gründe für ein besseres oder schlechteres Abschneiden Ihres Mailings zu identifizieren, werfen Sie einen Blick auf die Länge der Artikel, Auswahl der Bilder / Grafiken etc.

Inxmail Professional führt Auswertungen für Mailings oder ganze Mailinglisten durch. Dabei sind u.a. die folgenden Statistiken verfügbar:

  • Allgemeine Mailingdaten (Anzahl der Empfänger, Bounces, Mailinggröße, Versandbeginn und -ende)
  • Empfängerreaktionen (öffnende Empfänger, Anzahl der Klicks, Abmeldungen, zeitliche Informationen zu den Reaktionen)
  • Klicks pro auswertbarem Link
  • Öffnungsrate der Links im Mailing

Auf einen Blick sind die Klicks auf die Links des Mailings sichtbar:

Grafische Auswertung der geklickten Links in Inxmail Professional
In der Übersicht ist auf einen Blick erkennbar, wie groß der Anteil der Empfänger ist, die auf einen Link geklickt haben.


Überhaupt sind die Möglichkeiten, die Empfängerreaktionen auszuwerten sehr umfangreich.

Um festzustellen, ob Sie Ihr Mailing auf bestimmte Clients hin optimieren sollen, gibt es auch hierfür umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten:
Verwendete Email-Clients
Der hohe Anteil an mobilen Clients ist üblicherweise so hoch, dass diese bei der Realisierung des Templates berücksichtigt werden sollten.

Top-10 Desktop und Mobile Clients
Nicht zu vergessen ist jedoch, dass das Nachladen von Grafiken - wodurch auf die Öffnungsrate geschlossen werden kann - bei mobilen Geräten deutlich häufiger automatisch erfolgt.
Detailbericht Email-Clients

Versand am Donnerstag. Die nächste Mail wird Montags versendet, mal sehen wie sich die Aufrufe dann verteilen.
Klick-/Bildaufruf-Verteilung
Kurz nach dem Versand ist die Öffnungsrate am höchsten. Die Wahl des Versandzeitpunkts ist also entscheidend.


Versendete Mailings lassen sich mit wenig Aufwand gegenüberstellen:

Auswahl der zu vergleichenden Mailings

Vergleichsdarstellung der Mailings

In der Gegenüberstellung sind darüber hinaus Informationen zur Anzahl der Klicks, Öffnunsgraten und Abmeldungen gegenübergestellt.

Inxmail bietet Ihnen die Möglichkeit, bereits vor dem Versand mehrere Varianten des Mailings zu erstellen, und die beste Variante vorab mittels A/B Splittests zu definieren. Wie das funktioniert, ist ein Thema des nächsten Newsletters.

Mittwoch, 18. September 2013

Mailings gezielt versenden mit dynamischen Zielgruppen

Überraschen Sie doch mal die Empfänger in Ihrer Mailingliste, indem Sie Ihnen zum Namenstag gratulieren. Oder versenden Sie E-Mails nur an die Empfänger Ihrer Liste, die in einer bestimmten Branche tätig sind.

Die Zielgruppenfunktionalität in Inxmail erlaubt Ihnen, dynamische Empfängerlisten anhand zahlreicher unterschiedlicher Kriterien zu definieren. Was erstmal nach einer Verkleinerung des Empfängerkreises aussieht - wer könnte das schon wollen? - ist ein wirksames Mittel zur Steigerung der Aufmerksamkeit für Ihr Mailing. Bestimmt geht es Ihnen ähnlich: bei manchen Versendern wissen Sie als Empfänger bereits im Voraus, ob diese Mail für Sie interessant sein könnte oder nicht. Das wirkt sich auf Ihre Bereitschaft, die E-Mail zu lesen oder einem Link zu folgen, aus.

In Inxmail Professional nutzen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten bei der Selektion der Zielgruppe:
  • Eigenschaften des Empfängers (Name, PLZ, Funktion, …)
  • Reaktionen auf frühere E-Mails
  • die Zugehörigkeit zu einer oder mehreren anderen Zielgruppen

Die Erstellung der Zielgruppe ist durch den Assistenten denkbar einfach. Wählen Sie in zwei einfachen Schritten aus, wie die Bedingung aufgebaut sein soll:




Im Redaktionsbereich sehen Sie nun das folgende Resultat:


Jetzt noch erweitern:




Sie können beliebig viele Bedingungen definieren, und diese dann per UND sowie ODER miteinander verknüpfen:



Im Schritt “Prüfung” sehen Sie nun auf einen Blick, welche Empfängerdatensätze die Bedingungen erfüllen.

Haben Sie die Zielgruppe gespeichert, können Sie sie auf zwei Arten verwenden. Entweder Sie verwenden die Zielgruppe für das gesamte Mailing, oder nur auf bestimmte Artikel innerhalb Ihrer E-Mail. Sie müssen also nur noch ein Mailing erstellen und geben im Redaktionstool die Zielgruppe für die gesamte E-Mail vor.

Oder aber - und hier wird es spannend - sie geben die Zielgruppe nur für bestimmte Artikel Ihres Mailings vor. So können Sie in Ihrem Mailing Inhalte einbauen, die nur Empfänger erhalten, die:

  • im letzten Monat etwas gekauft haben (oder nicht)
  • durch ihr Klickverhalten Interesse an bestimmten Themen gezeigt haben
  • noch nie an einer Ihrer Veranstaltungen teilgenommen haben

Inxmail Professional bereitet nun vor dem Versand die E-Mails für jeden individuellen Empfänger auf, und Sie können die Auswirkung pro Empfänger im Prüfungsbereich des Redaktionstools testen.


Donnerstag, 5. September 2013

Die Lizenzvarianten von Inxmail Professional

Für das Email-Marketing steht Inxmail Professional in zwei Varianten zur Verfügung.

ASP Service:

Der ASP Service beinhaltet die Bereitstellung von Inxmail Professional als von Inxmail gehostete Lösung. Die Preise, die Sie auf Anfrage gern bei uns erfahren, staffeln sich nach dem monatlichen Versandvolumen - welchem nach oben hin keine Grenzen gesetzt sind.

Lizenz:

Bei der Lizenzvariante word Inxmail Professional auf einem Server der Kunden installiert. Diese Dienstleistung und die weitergehende Konfiguration übernehmen wir gern für Sie. Der Lizenzpreis richtet sich nach der Anzahl der Empfänger.

Als Serverbetriebssysteme können sowohl Windows- als auch Linux-Server zum Einsatz kommen.

Bei der Lizenz wird zwischen "Standard" und "Enterprise" unterschieden. Mit letzterer Variante lassen sich mehrere, voneinander unabhängige Mandanten einrichten. Der Betrieb ist auf einen Server begrenzt.


Erweiterungen:

Mit dem Inxmail Professional Darstellungstest können Sie die Darstellung Ihres Mailings vor dem Versand in verschiedenen lokalen, webbasierten oder mobilen Email-Clients testen.

Die Inxmail Eye-Tracking-Prüfung zeigt Ihnen vor dem Versand, welche Bereiche Ihrer Email die größte Aufmerksamkeit erhalten. Dabei werden grafisch eine Wahrnehmungsanalyse, eine Aufmerksamkeitsanalyse und die Hot Spots dargestellt.

Der Inxmail Professional Quality Service untersucht Ihr Mailing im Hinblick auf Mängel, die beim Empfänger zur Erkennung als Spam führen können. Dies umfasst Anti-Spam, Anti-Phishing, und SPF Tests.

Zum unidirektionalen Datenabgleich mit Fremdsystemen ist der Inxmail Professional DBSync verfügbar.


Mittwoch, 4. September 2013

Mailings einfacher erstellen mit Templates

Inxmail Professional bietet Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten bei der Erstellung Ihrer Mailings. Wenn Sie bislang Ihre Mails im HTML- oder Textformat erstellt haben, können Sie diese "wie sie sind" in Inxmail Professional weiter verwenden - und dennoch sofort die fortgeschrittenen Funktionen von Inxmail nutzen. Auf diese werde ich in einem der kommenden Artikel näher eingehen: Qualitätstests, dynamische Zielgruppen oder die Erfolgsauswertung Ihrer Mailings seien als Beispiel genannt.

Der "Quick'n'Dirty"- Weg für den Einstieg sieht dann so aus:

1. Mailing erstellen:




2. Text- oder HTML-Mailing einfügen:




Hier können Sie schon einen Schritt "weiter" gehen als mit dem klassischen Mailversand und zum Beispiel eine personalisierte Anrede einfügen:



- mit sofort sichtbarem Ergebnis:




3. Qualitätsprüfung und Freigabe durchführen, Empfängerliste kontrollieren

4. Versenden

Und schon sind Sie fertig. Aber - so lassen Sie so einen großen Teil der Möglichkeiten von Inxmail Professional ungenutzt. Und das wollen Sie ja nicht ;) 

Email-Templates ermöglichen Ihnen, sich auf das Wichtige zu konzentrieren: den Inhalt. Aufwändige Anpassungen und Abstimmungsrunden werden auf ein Minimum reduziert, weil Sie sicher sein können, dass die Darstellung zu Ihrem Corporate Design passt, alle Links funktionieren, und die Mail in allen Clients - einschließlich Smartphones und Tablets - perfekt dargestellt wird.

Bei der Erstellung Ihres Mailings können Sie beliebige Komponenten Ihres Templates einfach hinzufügen. In unserem Newsletter-Template sieht das so aus:




Diesen Hauptelementen können Sie nun noch Unterkomponenten oder Funktionen hinzufügen.

Hier ein paar Beispiele, welche Elemente Sie mittels Template bei Bedarf in Ihr Mailing einfügen können. 

Vorschautext für die Inbox:





Template Komponente:






Begrüßung




Template Komponente:




Artikel





Template Komponente:




Andere Möglichkeiten:

- Banner, Sidebars, Header, Footer, Logos...
- Einbindung von dynamischen Inhalten, wie zum Beispiel Artikel aus Ihrem Onlineshop - einfach mittels Artikelnummer
- RSS-Feeds

Grundsätzlich lässt sich fast jede Idee realisieren. 


Bleibt eigentlich nur noch die Frage nach dem schnellsten Weg zu Ihrem individuellen Template. Kurze Antwort: Hier

Donnerstag, 22. August 2013

Email-Marketing und CRM

Die Nutzung eines Tools wie Inxmail Professional erleichtert das Handling Ihrer E-Mail-Kampagnen erheblich. Recht schnell zeigt sich dann jedoch, dass eine getrennte Datenhaltung, also sowohl im E-Mail-Tool als auch im CRM, wenig sinnvoll ist.

Im ersten Schritt empfiehlt es sich, einen Abgleich zwischen Ihrem CRM und Inxmail Professional einzurichten. Bereits vorhanden sind Anbindungen zu CAS, cobra CRM, DynaCampaign, Microsoft Dynamics, PisaSales und Salesforce. Wir von heureka e-Business haben diese Liste kürzlich zusammen mit der poin.t GmbH um deren CRM "work ... for all!" erweitert und setzen diese Kombination erfolgreich selbst ein.

Mit der geschaffenen Schnittstelle lassen sich aus Abfragen zu beliebigen Kundeneigenschaften wie z.B. Umsatz oder Produktgruppen im Handumdrehen komplette Mailinglisten erstellen, die direkt zu Inxmail übertragen und dort als Kampagnen umgesetzt werden. Dass die Mails in jedem Fall personalisiert sind, versteht sich von selbst. Das geht jedoch weit über die Anrede / Ansprache hinaus: So ist es z.B. möglich, Artikel in die E-Mail einzufügen, die nur Empfänger erhalten, die an einer unserer Schulungen teilgenommen haben. Die Möglichkeiten werden hier nur durch die Phantasie begrenzt ;)

Nach dem Versand der Kampagne werden diese Mails neben der normalen Konversation in der Kundeninformation angezeigt. So stellen wir sicher, dass wir beim telefonischen oder persönlichen Kundenkontakt stets alle Informationen zur Hand haben.

Damit ist jedoch noch lange nicht Schluss: wenn es von der rechtlichen Seite her abgesichert ist, Sie also das Einverständnis Ihrer Empfänger haben, können auch die Empfängerreaktionen (also Öffnen der Mail, Klick auf Link zu einem bestimmten Thema) für die weitergehende Kommunikation genutzt werden.

Die Integration in Ihr CRM-System löst also auf sehr unkomplizierte Weise die wichtigsten Fragen:
  • Wie können wir Kunden und Interessenten gezielter ansprechen?
  • Wie soll der Abgleich von An- und Abmeldungen vorgenommen werden?
  • Wie kann im CRM erkannt werden, welche Emails der Kunde erhalten hat?
  • Wie erfahren wir, dass es eine Email-Adresse nicht mehr gibt?

Habe ich Sie neugierig gemacht? Wenn Sie allgemeine Fragen oder konkrete Vorstellungen zu Ihrer Integration haben, sprechen Sie uns doch einfach an: Kontakt

Warum eigentlich noch E-Mail Marketing?

Die E-Mail ist nur eines von vielen Medien für den Kontakt zu Ihren Interessenten und Kunden. In den letzten Jahren hat sich mit der intensiven Verbreitung und Nutzung von sozialen Netzen die Wahrnehmung der Mail bei vielen gewandelt - vom modernen Kommunikationsmittel zum altmodischen.
Die E-Mail ist aber noch lange nicht tot - und wird es auch in der Zukunft nicht sein. Deshalb lohnt es sich, einen ernsthaften Blick auf die nach wie vor bestehenden Vorteile der E-Mail zu werfen.

Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von E-Mails:

  • schnell umsetzbar, effizient und kostengünstig
  • hohe Reichweite
  • E-Mails werden immer "erwartet"
  • einfache Multi-Channel Integration
  • Erfolgsmessung und Optimierung sehr einfach
  • hoher Individualisierungsgrad mit wenig Aufwand erreichbar

Trotz der allgegenwärtigen Frustration über Spam-Mails ist die E-Mail als Marketinginstrument nach wie vor die beste Wahl. Denn gerade Mails, deren Zusendung vom Empfänger per Opt-In ausdrücklich gewünscht wird, erhalten eine sehr hohe Aufmerksamkeit.
Die Anmeldung zu einem Newsletter ist ein sicheres Zeiches für die positive Wahrnehmung des versendenden Unternehmens. Auf dieser Basis lassen sich intensive Geschäftsbeziehungen aufbauen, weil die Kommunikation gezielt auf den Bestands- oder zukünftigen Kunden ausgerichtet werden kann. Sind die Ziele und die Zielgruppen des E-Mail-Marketings definiert, finden sich die richtigen Inhalte fast von allein.

Ein paar Beispiele:

  • Die Käufer Ihres Produkts registrieren sich per Mail. Im Anschluss erhalten sie Tipps zur Inbetriebnahme und Konfiguration, passendes Zubehör wird vorgestellt.
  • Für bestimmte Lebenssituationen können Sie automatisiert E-Mail-Serien versenden, die zu Ihren Produkten passen - denken Sie nur an Schwangerschaft, Beginn des Studiums, Eintritt ins Berufsleben, neues Hobby.

Bekräftigt wird das durch aktuelle Studien: " ... In Bezug auf die Kommunikation mit einer Marke wünscht sich die überwältigende Mehrheit (70 Prozent) der Verbraucher relevante und personalisierte Nachrichten, die ihnen einen Mehrwert zum Kauferlebnis bieten. ... " (Epsilon Studie zur Kundentreue 2013)

Für viele Unternehmen ist der Einsatz von E-Mail-Marketing bereits fester Bestandteil der Marketingstrategie. Dabei gilt ein Umsatzplus von 20 - 30% durch den Einsatz von EMM mittlerweile als realistische Erwartung.

Auch wenn die E-Mail als Medium jedem vertraut ist, gibt es in der Anwendung zahlreiche Punkte, die beachtet werden wollen:

  • Versenden Sie Ihre Mails rechtssicher, also mit Einwilligung der Empfänger? Und - können Sie das auch beweisen?
  • Wer pflegt eigentlich die Adressliste, kümmert sich um Bounces?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Mails überall richtig dargestellt werden und gut lesbar sind - insbesondere bei mobilen Endgeräten?
  • Können Sie ausschliessen, dass Ihre Mail im Spam-Ordner landet?
  • Können Sie erkennen wenn sich die Interessen Ihrer Empfänger ändern - um die Inhalte Ihrer E-Mails noch besser auf die Zielgruppen abzustimmen?
  • Wie kann der Erfolg gemessen werden: Wer hat die E-Mmail erhalten, wer hat sie geöffnet oder gar einen Link darin angeklickt?

Das sind nur einige der Punkte, die uns in Kundengesprächen immer wieder begegnen. Wie wir diese in der Praxis umsetzen, erfahren Sie in den kommenden Artikeln.



Donnerstag, 28. März 2013

Webtrends Analytics für Sharepoint

Mit Webtrends Analytics 10 können Sie nun auch Sharepoint-Umgebungen analysieren: Benutzer, Dokumente, interne Suche usw. Für die Installation bietet Ihnen Webtrends zwei Möglichkeiten an: der Webtrends Installer für Sharepoint oder manuell durch Einbinden eines Javascript Tags.

Webtrends Installer für Sharepoint

Die Installation bietet sich für Sharepoint-Administratoren an, eine einfache Installation aktiviert das entsprechende Feature in Webtrends. Sie benötigen für die Installation:
  • SharePoint Administrator-Berechtigungen; der Dienst "SharePoint Foundation 2013" muss gestartet sein 
  • SQL-Server Administrator-Berechtigungen 
  • die DCSID für die Datasource 
Starten Sie die setup.exe. Ggf. aktivieren Sie das Webtrends SharePoint Analytics Feature.Im "Site Actions" Dropdown wählen Sie "Site Settings" und dort die Option "Site Collection Features" in der Kategorie "Site Collection Administration". Aktivieren Sie "Webtrends SharePoint Analytics".
Kontrolle der aktivierten Features im Site Collection Administration, Quelle Webtrends: http://help.webtrends.com/en/sharepoint/#instrumenting_sp_analytics_feature_with_installer.html 
Mit einem Klick auf Aktivieren wird in der standardmäßigen Master Page das Webtrends Javascript Include vor dem schließendem HEAD-Tag und das Inline-Script vor dem schließendem BODY-Tag eingefügt.

Auch wenn Sie den Installer verwenden, können Sie den Javascript-Code anpassen:
  • Das Webtrends Javascript ist in der .js-Datei enthalten und kann am Anfang der Datei angepasst werden 
  • Sie können unterschiedliche DCSIDs verwenden. 
    • Kopieren Sie dafür die Javascript Datei und passen Sie die DCSID an oder ändern Sie das Javascript, so dass die ID beim Aufruf übergeben werden kann. Näheres hierzu finden Sie in unserem Blog zum Thema "Javascript generalisieren". 
    • Verweisen Sie in Ihrer Master Page auf die kopierte Javascript-Datei bzw. rufen Sie das Javascript Objekt mit der korrekten ID auf. 

Manuelles Einbinden des Javascript Tags

Die manuelle Einbindung des Javascript Tags empfiehlt sich, wenn Sie
  • das Javascript anpassen möchten oder
  • andere Anwendungen für die Einbindung des Webtrends HTML-Codes nutzen möchten (z.B. Frameworks, größere distribuierte Installationen) oder
  • manuelle Master Pages mit dem Webtrends Tag einrichten möchten.
Ebenfalls müssen Sie diese Option wählen, wenn Sie keine standardmäßige Master Page haben oder keine typische Installation haben (Meta-Informationen, übergeordnete Masterseiten usw.)

Suchfelder und die gelisteten Ergebnisse einer Suche sind ebenfalls gute Beispiele für 

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen einen Blick in die englischsprachige Hilfe.

Freitag, 22. März 2013

heureka Kampagnenverwaltung aktualisiert

Heute wurde die heureka Kampagnenverwaltung aktualisiert. Wir haben uns das Feedback unserer Kunden gesammelt und können Ihnen daher die Kampagnenverwaltung in einem neuen Gewand und neuen Funktionen präsentieren:

heureka Kampagnenverwaltung, 22.03.2013, Screenshot: Michael Diederich, heureka e-Business GmbH

  • Neues Menü wird einmalig initial geladen und nur noch einmal geladen, wenn Sie für mehrere Clienten berechtigt sind und den Clienten wechseln
  • Neue Suchlogik im Overview
  • Sauberes Design in der Detailansicht, wie z. B. gleiche Spaltenbreiten
  • Sie können nun die Anzahl Datensätze im Overview einstellen und die beiden Fenster Overview und Detail besser steuern:
    • Wählen Sie zwischen fünf und 20 Datensätzen pro Seite
    • Overview maximieren
    • Detail maximieren
    • 50/50-Ansicht wiederherstellen
  • Benutzerberechtigungen und Gruppenzuordnungen wurden verfeinert
Der Export wurde nur im Hintergrund aktualisiert - Sie müssen hier nichts an Ihren Scripten ändern, alles funktioniert weiter wie bisher.

Wenn Sie sich weitere Funktionen wünschen oder einen unverbindlichen Zugang testen möchten, wenden Sie sich bitte an das heureka Team.

Dienstag, 5. Februar 2013

Webtrends: Report für den schnellen Formular-Überblick


Wenn Sie die Szenario-Analyse in Webtrends Analytics nutzen, um mehrstufige Prozesse auszuwerten,  erhalten Sie zahlreiche interessante Informationen zu den Abläufen im Warenkorb, der Anmeldung zu einem Event oder der Nutzung Ihres Versicherungsrechners: Transitionen zwischen den Schritten, Seiteneinsteiger, Abbrecher und einiges mehr.
Manchmal soll es aber gar nicht so detailliert sein, und Sie möchten lieber einen schnellen Überblick wie oft bestimmte Formulare aufgerufen und dann abgesendet wurden? Der Schlüssel hierzu ist ein eigenständiger Report, der Ihnen beispielsweise nur die erste und die letzte Seite zeigt.
Zuerst muss die Frage beantwortet werden, wie Sie die erste und letzte Seite zur Identifizierung markieren wollen. Wenn Sie ohnehin Szenarien mit den Parametern WT.si_n und WT.si_p oder WT.si_x verwenden, haben Sie schon fast alles was Sie benötigen. Natürlich können Sie auch andere Parameter dafür verwenden oder definieren – wichtig ist, dass der von Ihnen gewählte Parameter einen einheitlichen Wert pro Seite übergibt.
Nehmen wir an, Sie möchten Anmeldeformulare verschiedener Events auswerten. Die Parameter in der Seite können dann so aussehen:


Event
Schritt
Parameter 1
Parameter 2
Vortrag 1
Formular abgerufen
WT.si_n=Vortrag1
WT.si_p=view

Formular gesendet
WT.si_n=Vortrag1
WT.si_p=send
Vortrag 2
Formular abgerufen
WT.si_n=Vortrag2
WT.si_p=view

Formular gesendet
WT.si_n=Vortrag2
WT.si_p=send



Sind Ihre Seiten mit den entsprechenden Tags versehen, erstellen Sie für jeden Schritt der in Ihrem Report auftauchen soll, die entsprechenden Measures.




Wählen Sie "Query Parameter" bei Value to Base On:


Stellen Sie nun ein, dass die Zählung immer dann erfolgen soll, wenn eine bestimmte URL aufgerufen wird. In unserem Fall beinhaltet die URL immer "/anmeldung/". Trifft keine URL zu, tragen Sie einfach einen Stern ein.

Nun fügen Sie noch dn Parameter mit dem oben festgelegten Wert hinzu, in unserem Fall also "WT.si_p" mit dem Wert "view".

Wiederholen Sie die Schritte für jedes Measure, das Sie verwenden wollen:



Im nächsten Schritt erstellen Sie den Report. Achten Sie darauf, dass Sie die Zählmethode der Measures auf Count stellen:



Wie bei jedem neuen Report, müssen Sie diesen noch im Template und im Profil aktivieren. 



Freitag, 18. Januar 2013

Webtrends: Analysis Throttling & Table Sizes (II)

Webtrends hat viele Einstellungen, die man normalerweise selten anschaut geschweige denn verändert. Zwei davon sind eindeutig das Analysis Throttling und die Table Sizes. In Teil 2 geht es um die Table Sizes.

Table Sizes

Die Table Sizes bestehen aus drei Informationen. Zum einen der Bedarf an Arbeitsspeicher, den Anzahl Elementen für die Analyse und die Anzahl der Elemente für das Reporting.
Table Sizes können für jedes Profil individuell angepasst werden oder global für alle Profile. Sie beeinflussen die Analysedauer, den Speicherbedarf und die Menge an Informationen, die später in den Reports angezeigt wird.

Die Table Sizes können global unter Web Analysis -> Options -> Analysis im Reiter "Table Sizes" angepasst werden:

  • 1D Analysis Limit - wie viele individuelle Elemente sollen analysiert werden. Wenn mehr Elemente vorhanden sind, werden neue Elemente ignoriert
  • 1D Report Limit - wie viele Elemente, die analysiert wurden, sollen angezeigt werden
  • 2D Analysis Overall Limit - wie viele Elemente als zweite Ebene analysiert werden sollen (analog zum 1D Analysis Limit)
  • 2D Analysis per 1D Limit - wie viele Elemente für diese erste Dimension analysiert werden sollen
  • 2D Report per 1D Limit - wie viele Elemente im Report dargestellt werden sollen
In der globalen Übersicht sieht man allerdings nicht, wie diese Limits greifen, also ob in einem Profil wichtige Informationen unterschlagen werden. Hierfür muss man das jeweilige Profil aufrufen, unter dem Reiter Analysis den Punkt Table Sizes aufrufen. Neben dem jeweiligen Limit sieht man die gezählten Elemente ("Analysis Count"). Sofern das Limit nicht erreicht ist, wird dies durch einen dunklen Punkt symbolisiert, erreichte Limits durch einen roten Punkt.

Ein roter Status Report stellt dabei in aller Regel kein Problem da - wie auch bei Suchmaschinen sind die ersten Ergebnisseiten interessant, die letzten Reportseiten interessieren i.d.R. nicht. Wenn allerdings der Analysis Status auf rot steht, werden hier neue Elemente nicht mehr in die Analyse aufgenommen. Dies ist ein Problem, wenn z.B. am 20. eines Monats der Analysis Count erreicht ist, dann eine komplexe Marketingaktion gestartet wird und der Zähler erst zum Monatsanfang wieder genullt wird.

Potential / Current Memory Impact zeigt Ihnen an, wie viel Arbeitsspeicher maximal und wie viel tatsächlich im Moment für diesen Report benötigt werden. Impact without Interval Data bedeutet, wie viel Speicher benötigt würde, wenn interval data deaktiviert wäre. WebTrends verwendet interval data für die Trending Reports - das sind in den Custom Reports z.B. die Trend Grafiken. Sie können dies pro Profile unter Analysis -> Ressource Control bzw. für jeden Custom Report einzeln konfigurieren.

Pro Profile können einzelne Reportlimits angepasst werden, bearbeiten Sie dafür einfach den Report unter Analysis -> Table Sizes. Sofern Sie auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen können, empfielt sich eine Verdoppelung bzw. Faktorisierung um den Faktor 10. Sofern die Analyse zu viel Speicher in Anspruch nimmt, werfen Sie bitte einen Blick in Teil 1 (Analysis Throttling) bzw. reduzieren Sie die Table Sizes wieder schrittweise.