Sonntag, 31. Januar 2010

SEO-Tipp a month: Bilder-Optimierung

Im vierten Teil des SEO-Tipp a month beschäftigen wir uns weiter mit den SEO Grundlagen. Dabei gehört die Bilder-Optimierung zu den Einflussfaktoren die ein Unternehmen OnPage durchführen können müsste.

Ähnlich wie bei der Dokumenten-Optimierung lassen sich auch Bilder auf einfache Weise optimieren. Gerade um in der Bildersuche von Google oder anderen Suchmaschinen zu erscheinen, sollten einige wesentlichen Richtlinien beachtet werden:
  • Der zentrale Fokus der Optimierung liegt auf der Verwendung des Attributs „alt“ und der richtigen Wahl des Dateinamens




  • Im Dateiname erklären Stichworte / Keywords den Inhalt des Bildes. Dateinamen wie DSC345.gif sind dabei denkbar ungeeignet, besser sind charakterisierende Bezeichnungen wie Logo-Firma-ABC.gif. Dateinamen mit Keywords zu überfüllen oder ganze Sätze einzufügen sollte natürlich bitte vermieden werden
  • Der Alt-Text sollte kurz und präzise beschreiben worum es sich bei dem Bild handelt, um Browsern die Probleme bei der Bilddarstellung haben einen alternativen Text anzuzeigen. Innerhalb dieses Textes finden die gewünschten Keywords der Webseite Platz. Bei Bilderlinks dient das Alt-Attribut, ähnlich wie bei Hyperlinks, als Ankertext
  • Unterhalb von Grafiken sollten zusätzlich Bildunterschriften verwendet werden, in denen sich nochmal die beschreibenden Keywords befinden oder Quellenangaben gemacht werden können
web reporting, web-controlling, heureka e-Business










Bildunterschrift: web reporting - heureka e-Business
  • Für die Google Bildersuche haben sich Bilder mit einer Bildgröße von mindestens 5 KB und Formate von mindestens 30 x 30 Pixel bewährt. Optimal sind 250 bis 600 Pixel
  • Die Keywords sollten innerhalb von Überschriften, also eines h1 oder h2-Tags und nahe der Bilder nochmals verwendet werden, um ein optimales Ranking zu den vorher definierten Keyphrases zu erhalten
  • Alle Bilder liegen idealtypisch innerhalb eines Verzeichnisses, beispielsweise www.firma-abc.de/images/, und werden von dort aus in die Webseiten eingebunden
  • Weiterhin ist es ratsam die gängigen Dateiformate wie JPG, PNG, GIF und BMP zu verwenden, da Sie von den meisten Browsern und Suchmaschinen unterstützt werden
Quellen:

Ich hoffe ich konnte Ihnen einige Grundlagen der Bilder-Optimierung näher bringen.

Falls Sie noch Fragen, Ergänzungen oder einfach nur Feedback haben, dann würde ich mich über einen Kommentar freuen!


Michael Alber
consultant web reporting

Kommentare:

  1. Ist für eine Bildunterschrift ein eigenes HTML Tag vorgesehen oder reicht ein kurzer Text direkt darunter?

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  2. Bei der Bildunterschrift gibt es soweit ich weiß kein eigens dafür erschaffenes HTML Tag. Wichtig ist das die Bildunterschrift im Quelltext direkt nach der Grafik-Einbindung, also dem img Tag, kommt und optisch auch nach so einer aussieht.

    Wie so etwas programmiert werden kann, findet man exemplarisch auf folgender Webseite:

    http://www.mediaevent.de/2004/09/html-bildunterschrift/

    Dabei wird der dl-Tag als Bildunterschrift verwendet.

    Ich hoffe ich konnte damit weiterhelfen!

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  3. Vielen Dank für den informativen Beitrag. Ich hab zwar schon vieles gewusst, aber man lernt ja nie aus im Leben.

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  4. Wie verhält es sich mit dem "title"-Attribut? Das "alt"-Attribut sieht man ja nur wenn das Bild fehlt, das "title"-Attribut doch wenn man mit der Maus über das Bild fährt und kurz wartet..

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  5. @Mario:
    Danke für das Feedback. Kann dir nur zu stimmen, dass man oftmals die einfachen Grundlagen nicht vergessen sollte!

    @Michael D.:
    Das "title"-Attribut ist für Grafiken grundsätzlich kein muss, sondern kann als Universalattribut in fast jedem HTML-Element verwendet werden, um einen sog. Tooltipp (Anzeige des Textes wenn man mit der Maus über das HTML-Element fährt) zu erzeugen. Näheres dazu auch unter http://de.selfhtml.org/html/grafiken/einbinden.htm

    Für das Thema SEO ist es somit meiner Meinung nach auch nicht relevant, da es von Google insbesondere nicht ausdrücklich verlangt wird.

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